{"id":789,"date":"2022-05-14T16:54:23","date_gmt":"2022-05-14T16:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/svi-schach.net\/?p=789"},"modified":"2022-10-17T11:00:18","modified_gmt":"2022-10-17T11:00:18","slug":"erste-verliert-verdient-in-dingolfing-mit-3-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svi-schach.net\/index.php\/2022\/05\/14\/erste-verliert-verdient-in-dingolfing-mit-3-5\/","title":{"rendered":"Erste verliert verdient in Dingolfing mit 3-5"},"content":{"rendered":"\n<p>Ohne die Spitzenbretter (Thomas Niedermeier beruflich verhindert, Edi Huber in Urlaub) gelingt den<br>Ilmm\u00fcnsterer Schachspielern wenig beim niederbayerischen Aufsteiger. Letztlich merkte man einigen<br>Akteuren die fehlende Sicherheit nach den j\u00fcngsten vermeindbaren Niederlagen an. Einige riskierten<br>zu viel und andere spielten zu sehr auf Sicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erstes gerechtes Remis von Mario Walter in ausgeglicher Stellung (Abtauschfranzose) brachte<br>einen wenig spektakularen Beginn. Zur gleichen Zeit war bereits absehbar, dass kein Ilmm\u00fcnsterer<br>irgendetwas Z\u00e4hlbares an Vorteil aus der Er\u00f6ffnung herausgeholt hatte. Georg Seisenberger stand<br>bereits in der Er\u00f6ffnung am Rande einer Niederlage, nachdem er eine Zugfolge verwechselt hatte<br>und in eine aussichtlose Stellung mit schwachem L\u00e4ufer gegen starken Springer geraten war.<br>Gedr\u00fcckt stand auch Philip Schwertler, w\u00e4hrend auf allen andern Brettern wenig los zu sein schien.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war dann Jonas Andre, der in einer superscharfen Stellung mit heterogenen Rochaden gewisse<br>Perspektiven bekam und ein Remisangebot ablehnte. Danach verlor er aber v\u00f6llig den Faden und<br>verpasste es, seinen eigenen K\u00f6nig, z.B. durch Damentausch, rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Und<br>so ging der Angriff nach hinten los und Jonas verlor: 0,5-1,5. Es war wohl die entscheidende Partie<br>des Wettkampfes. Nur mit einem ganzen Punkt von Jonas w\u00e4re ein Sieg m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte bis zur Zeitkontrolle ein z\u00e4hes Ringen an vielen Brettern, ohne dass sich sehr viel bewegte.<br>Philip gelang es immerhin sich nach und nach mit taktischen Tricksereien aus einer positionell<br>schwierigen Stellung zu befreien und Armin H\u00f6ller (wer sonst?) hatte f\u00fcr zwei Bauern eine<br>vielversprechende Angriffsstellung erhalten. Auch bei Felix Baier und Leo Knoblauch ergaben sich<br>kleiner Chancen, allerdings in stets im dynamischen Gleichgewicht befindlichen Stellungen. Eigentlich<br>waren nur Armin und Leo die Bretter, bei denen so etwas wie der Ansatz einer Gewinnchance<br>bestand und auf allen anderen Brettern mussten wir froh sein, irgendwie in Richtung Ausgleich zu<br>kommen. Andreas Kampert kam dann auch nicht \u00fcber ein Remis in symmetrischer Stellung hinaus.<br>Und als bei Felix und Leo sich der Pulverdampf verzog, standen zwei weitere Remisen zu buche: 2-3.<br>Die verbleibenden Stellungen waren praktisch aussichtslos im Sinne eines Mannschaftspunktes. Denn<br>Georg spielte nur noch auf Schwindelchancen und Philip k\u00e4mpfte um Remis, was er dann solide<br>einfuhr. Armin hatte zu allem \u00dcbel noch einen Turm eingestellt und aus einer vorteilhaften Stellung<br>in eine Verluststellung konvertiert. Aber in seiner derzeitigen Form war auch das kein Problem:<br>Armin opferte praktisch alles, was er an Bauern und Material noch hatte und gewann zwei T\u00fcrme<br>zur\u00fcck. In der Schlusstellung h\u00e4tte er fast noch einmal Initiative bekommen \u2013 aber die Stellung war<br>zumindest mit D + L + B gegen D + 4 Bauern glatt Remis. Georg hatte versucht, in einem<br>Turmendspiel mit Minusbauern noch ein Wunder m\u00f6glich zu machen. Aber dieses blieb aus und so<br>endete der Mannschaftskampf mit einer verdienten 3-5 Niederlage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne die Spitzenbretter (Thomas Niedermeier beruflich verhindert, Edi Huber in Urlaub) gelingt denIlmm\u00fcnsterer Schachspielern wenig beim niederbayerischen Aufsteiger. Letztlich merkte man einigenAkteuren die fehlende Sicherheit nach den j\u00fcngsten vermeindbaren Niederlagen an. Einige riskiertenzu viel und andere spielten zu sehr auf Sicherheit. 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