{"id":271,"date":"2018-01-22T12:55:14","date_gmt":"2018-01-22T12:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/svi-schach.net\/?p=271"},"modified":"2018-01-22T12:55:21","modified_gmt":"2018-01-22T12:55:21","slug":"erste-gewinnt-nach-starker-vorstellung-beim-angstgegener-in-graefelfing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svi-schach.net\/index.php\/2018\/01\/22\/erste-gewinnt-nach-starker-vorstellung-beim-angstgegener-in-graefelfing\/","title":{"rendered":"Erste gewinnt nach starker Vorstellung beim Angstgegener in Gr\u00e4felfing"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft gewinnt verdient mit 5-3 in Gr\u00e4felfing. F\u00fcr Leo Knoblauch spielte diesmal Jonas Andre, da Felix Baier vor wichtigen Pr\u00fcfungen ausfiel und Andi Fr\u00f6schle auch verhindert war.<\/p>\n<p>Der Wettkampf begann hart umk\u00e4mpt. Das Visier stand schon in der Er\u00f6ffnungsphase offen: Thomas Niedermeier und J\u00fcrgen Hofmann lieferten sich einen starken Schlagabtausch aus einem Grand-Prix-Angriff heraus. Mehrere Z\u00fcge lang hingen beide Damen. Edi Huber und Arshak Ovsepyan taktierten in einem scharfen Franzosen und Philip Schwertler und Nikolai von Schlippe verliesen theoretische Gefilde schon nach wenigen Z\u00fcgen, um ohne Rochaden aggressiv zu werden. Bei Andreas Kampert gegen Frank Lippert schien es, als ob der Gr\u00e4felfinger einen Zug in der Er\u00f6ffnung vergessen hatte und Andreas so sch\u00f6nen Entwicklungsvorsprung erreichte. Georg Seisenberger kam gegen J\u00fcrgen Steinheimer in eine gleiche Isolani-Stellung. Markus Reischl gegen Thomas S\u00f6rgel und Armin H\u00f6ller gegen Claudio Longo spielten Englisch, w\u00e4hrend Jonas Andre gegen Tobias Jordan Sizilianisch er\u00f6ffneten \u2013 geschlossen. Au\u00dfer bei Andreas, der etwas besser stand, schien alles im Gleichgewicht zu sein.<\/p>\n<p>Im Mittelspiel zogen die Ilmm\u00fcnsterer dann an: Edi hatte starke Initiative und konnte nach vor\u00fcbergehendem K\u00f6nigsangriff in ein Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm und L\u00e4ufer mit glattem Mehrbauern abwickeln. Tom hatte nach langer Verteidigung gegen unangenehme taktische Drohungen Hofmanns positionelle Vorteile erreicht. Philip hatte den wei\u00dfen K\u00f6nig nach Bauernopfer \u00fcber das Brett gejagt und schlie\u00dflich ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauern und einer sch\u00f6nen Mattdrohung erreicht. Zudem spielte von Schlippe auf Inkrement und Philip hatte noch 45 Minuten f\u00fcr 15 Z\u00fcge. Georg hatte nach taktischen Verwicklungen bequemes Spiel in einem leicht besseres Endspiel mit je Turm und Springer erreicht. Andreas stand immer noch etwas besser, aber nicht mehr viel. Markus hatte eine bequeme Leichtfiguren-Endspielstellung mit gegnerischem Isolani erreicht. Armin spielte ein sehr komplexes unorthodoxes Mittelspiel, allerdings mit weniger Zeit und Jonas hatte einen Bauern auf g3 gewonnen. Das sah nach einem 5-3 oder mehr aus.<\/p>\n<p>Aber all das Prognostizieren war schnell Schall und Rauch. Es folgte die erste brenzliche Phase: Armin konnte in Zeitnot in immer gedr\u00fcckterer Stellung die Partie mit einem Desperado nicht mehr halten: 0-1. Und Markus stand mit wenig Zeit sehr defensiv. S\u00f6rgel machte mit weit vorger\u00fccktem K\u00f6nig Druck. Andreas hatte keinen Vorteil mehr und Jonas fand keinen Weg, Fortschritte zu machen. Es drohte eine dreimalige Zugwiederholung. Philip hatte einen Gewinn ausgelassen und in ein gleiches Turmendspiel abwicklen m\u00fcssen und Edi kam auch nicht weiter.<\/p>\n<p>Die Wende zum Erfolg brachte dann Markus, der einem Remis auswich und verzichtete, in ein Enspiel mit verschiedenen L\u00e4ufern abzuwickeln. Das Risiko wurde belohnt, weil S\u00f6rgel einen f-Freibauern untersch\u00e4tzte und zur Dame ziehen lies: 1-1. Da lies sich Georg nicht bitten: auch er konnte einen h-Freibauern zum Sieg umwandeln, weil der Gr\u00e4felfinger K\u00f6nig abgesperrt war: 2-1. Unterdessen hatte Tom einen Bauern gewonnen und weitere schwarze Schw\u00e4chen ersp\u00e4ht: da winkte der dritte Punkt. Der wei\u00dffeldrige schwarze L\u00e4ufer hat am Ende die ganze Partie nie die Statistenrolle verlassen: Eindrucksvolle Realisation von Tom.<\/p>\n<p>Philip remisierte und so stand es 3,5-1,5.<\/p>\n<p>Jonas hatte indes eine Figur f\u00fcr zwei Bauern geben m\u00fcssen, so dass er mit sechs gegen drei Bauern und L\u00e4ufern spielte: unklare Stellung, die er aber stark behandelte. Am Ende fiel ein wichtiger wei\u00dfer b-Bauer und damit jede Chance auf einen Gr\u00e4felfinger Punkt. 4-2. Edi hatte indes seine Gewinnchancen etwas untersch\u00e4tzt und folgerichtig nicht ganz richtig fortgesetzt, so dass er Ovsepian ins Remis entwischen lie\u00df. Auch Andreas musste nach f\u00fcnf Stunden dann seine Gewinnversuche einstellen und in einem gleichen Leichtfigurenendspiel Remis geben: 5-3. Die Prognose war richtig. Aber, dass alle drei Siegkandidaten, Edi, Philip und Andreas, nur remisierten und drei andere Partie gewonnen wurden, zeigt immer wieder, dass ein Wettkampf erst am Ende zusammengez\u00e4hlt wird. Positiv bleibt aber festzuhalten, dass unser Angstgegner nie ernsthaft auf der Gewinnerstra\u00dfe war.<\/p>\n<p>Mit 6-4 Punkten ist die Mannschaft auf Platz 3 vorger\u00fcckt und erst einmal der Abstiegszone entkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft gewinnt verdient mit 5-3 in Gr\u00e4felfing. F\u00fcr Leo Knoblauch spielte diesmal Jonas Andre, da Felix Baier vor wichtigen Pr\u00fcfungen ausfiel und Andi Fr\u00f6schle auch verhindert war. Der Wettkampf begann hart umk\u00e4mpt. 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