{"id":258,"date":"2018-01-08T22:14:07","date_gmt":"2018-01-08T22:14:07","guid":{"rendered":"https:\/\/svi-schach.net\/?p=258"},"modified":"2018-01-08T22:14:07","modified_gmt":"2018-01-08T22:14:07","slug":"erste-verliert-35-45-gegen-ebersberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svi-schach.net\/index.php\/2018\/01\/08\/erste-verliert-35-45-gegen-ebersberg\/","title":{"rendered":"Erste verliert 3,5-4,5 gegen Ebersberg"},"content":{"rendered":"<p>Ohne Leo Knoblauch und Andi Fr\u00f6schle, daf\u00fcr mit Felix Baier und Armin H\u00f6ller trat die erste gegen die SU Ebersberg an. Nominell waren beide Teams in etwa gleichstark angetreten. Es war ein seltsamer Wettkampf, der durch den ber\u00fchmten einen Fehler zuviel entschieden wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seltsam war schon, dass die Bretter 5-8 mit sehr ruhigen Er\u00f6ffnungen starteten, w\u00e4hrend die Bretter 1-4 scharfe Stellungen anstrebten \u2013 normal ist es eher umgekehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besonders Philip Schwertler gegen Arpad Guzsvany und Georg Seisenberger gegen Georg Kislinger versuchten aus ihren Wei\u00df-Partien maximale Aktivit\u00e4t zu erreichen. Bei Philip brannte das Brett schon nach 5 Z\u00fcgen, Georg hatte nach 6 Z\u00fcgen einen Bauern geopfert. Thomas Niedermeier versuchte eine zweischneidige schwarze Stellung gegen Georg Schweiger zu erzielen und Edi Huber sah sich gegen Uli Zenker mit schwarz einem interessanten Benoni mit vertauschten Farben ausgesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Andreas Kampert hatte mit schwarz gegen Christian Peter schnell ausgeglichen, Markus Reischl gegen Christian Graf hatte allerdings auch nur eine gleiche Stellung mit wei\u00df erzielt. Felix Baier gegen Arthur Gil sah nach Damentausch sehr remislich aus und Armin H\u00f6ller gegen Christian Krause war auch im statischen Gleichgewicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der erste Fehler des Wettkampfes unterlief dann leider Felix, der \u2013 im Versuch Druck durch Bauernz\u00fcge am Damenfl\u00fcgel zu machen \u2013 Gils L\u00e4uferpaar in die H\u00e4nde lief. Nach verpasster einziger Verteidigung war die Stellung nicht mehr haltbar und eine Figur ging verloren. Zu diesem Zeitpunkt waren Philips und Georgs Initiativen verflogen und beide k\u00e4mpften um Ausgleich. V.a. Philip hatte gute Chancen, in Vorteil zu kommen. Markus sah sich in einem gleichen Leichtfiguren-Endspiel gezwungen, Remis zu geben und gleiches galt f\u00fcr Andreas, der zwischendurch etwas Initiative hatte, aber auch am Ende in einem Endspiel mit Turm und Leichtfiguren keine rellen Gewinnchancen mehr hatte: 1-2<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann \u00fcberschlugen sich die Ereignisse: Tom lehnte ein Remisgebot ab, riskierte viel, indem er einen gro\u00dfen wei\u00dfen Raumvorteil am Damenfl\u00fcgel zulie\u00df \u2013 ohne aber seine Stellung zu \u00fcberziehen. Nach und nach gelang ihm am Damenfl\u00fcgel aktiv zu werden und am Ende setzte er sogar matt. Schweiger, der lange ein dynamisches Gleichgewicht aufrecht erhalten hatte, hatte ein Matt auf h7 in leicht schlechterer Stellung \u00fcbersehen. Postwendend folgte die kalte Dusche: Philip, der in super-komplizierter Stellung gerade wieder an den Dr\u00fccker zu kommen schien, stellte einz\u00fcgig einen Springer ein. 2-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Zeitnotphase mussten die verbleibenden Ilmm\u00fcnsterer alles riskieren. Georg bot ein Qualiopfer an, das Kislinger korrekterweise ablehnte. Dennoch kam Georg nochmal ans Ruder, nachdem er vor der Zeitnotphase schon verloren schien. Ein Damen-\/L\u00e4uferendspiel bot gute Gewinnchancen. Armin hatte leider einen Bauern verloren und versuchte ein Turmendspiel Remis zu halten. Edi sah nach langer Verteidigung und erstmals aktive Chancen. Bitter, dass Armin die Remisabwicklung im 41. Zug verpasste und aufgeben musste: 2-4 Und bei Georg waren leider die Damen vom Brett verschwunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So blieben also noch zwei Partien, um ein 4-4 zu retten. Aber es sollte nicht mehr sein. Edi konterte Zenker zwar brilliant aus, als dieser einen Damentausch zu g\u00fcnstigen Bedingungen ablehnte und die Damen erst tausche, als Edi in ein vorteilhaftes Turm- und L\u00e4uferendspiel abwickeln konnte. Dieses gewann er mit sehr pr\u00e4zisem Spiel: 3-4. Georg plagte sich danach noch 60 Z\u00fcge lang, konnte ein gleiches L\u00e4uferendspiel nicht mehr gewinnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Endeffekt sind drei eingestellte Partien nicht verkraftbar. Die Fehlerminimierung der letzten beiden Runden haben wir diesmal nicht himbekommen. Nach 4 Runden ist die Mannschaft jetzt auf Rang 5. Der Klassenerhalt sollte m\u00f6glichst in den n\u00e4chsten Runden klargemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Leo Knoblauch und Andi Fr\u00f6schle, daf\u00fcr mit Felix Baier und Armin H\u00f6ller trat die erste gegen die SU Ebersberg an. Nominell waren beide Teams in etwa gleichstark angetreten. 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