{"id":229,"date":"2017-11-14T15:51:25","date_gmt":"2017-11-14T15:51:25","guid":{"rendered":"https:\/\/svi-schach.net\/?p=229"},"modified":"2018-07-13T12:20:40","modified_gmt":"2018-07-13T12:20:40","slug":"drei-ilmmuensterer-bei-den-int-bayerischen-meisterschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svi-schach.net\/index.php\/2017\/11\/14\/drei-ilmmuensterer-bei-den-int-bayerischen-meisterschaften\/","title":{"rendered":"Drei Ilmm\u00fcnsterer bei den int. Bayerischen Meisterschaften"},"content":{"rendered":"<p>Armin H\u00f6ller, Edi Huber und Georg Seisenberger traten bei den int. Bayerischen Meisterschaften in Gmund am Tegernsee an. Der Spielort ersetzt das benachbarte Bad Wiessee, das bislang immer das Turnier ausrichtete. Das Kaltenbrunner Gut in Gmund ist dabei ein sehr sch\u00f6ner Turniersaal. An 240 Brettern wurde 9 Runden lang gek\u00e4mpft. Edi hatte \u2013 das war vorher klar \u2013 nur f\u00fcr 4 Runden gebucht.<\/p>\n<p>Die Ilmm\u00fcnsterer starteten mit unterschiedlichem erfolg. W\u00e4hren Armin H\u00f6ller den favourisierten Shahin Walid aus Weilheim in einem teschnisch saueren Turmendspiel bezwang, durfte Edi Huber gegen die Nummer 3 der Setzliste GM Romanov antreten. Er hielt sich lange sehr gut, musste aber der feinen technik des Russen am Ende Tribut zollen. Georg Seisenberger verlor gegen den \u00d6sterreicher FM Schempp, als er in einem Endspiel mit zwei T\u00fcrmen gegen Dame in gleicher Stellung einen Patzer beging. In Runde 2 wurde Armin gegen einen FM gelost. Von dieser Partie ist mir nichts bekannt. Es scheint, dass Armin an einer Stelle einen Fehler machte und dann verlor. Edi gewann gegen einen Waliser mit einer Elo-Zahl von 2050 mit einem sch\u00f6nen Rochadeangriff auf die lange Rochade. Georg spielte gegen den dt. Meister GM Huschenbeth und verpasste die einmalige Chance gegen 2600er zu punkten. Sein K\u00f6nigsangriff war eigentlich nicht mehr abzuwehren. Leider verdarb er nicht nur den Gewinn, sondern auch noch den halben Punkt durch ungenaue Realisation. Edis verbleibende Partien gegen zwei 1700er brachten klare Siege. Leider ist das beschleunigte Schweizer System nicht immer so richtig verst\u00e4ndlich. Edi h\u00e4tte gerne gegen st\u00e4rkere Gegner gespielt. Mit 3\/4\u00a0darf er aber zufrieden sein.<\/p>\n<p>Der Rest des Turniers brachte bei Armin und Georg die \u00fcblichen Aufs und Abs. Beide erzielten nicht ganz ihre ELO-Leistung. Bemerkenswert war Armins Sieg gegen einen 9-j\u00e4hrigen 1800er. Der Bub hatte nach verpatzter Er\u00f6ffnung und Mittelspiel ein sehenswertes Endspiel gezeigt, in dem Armin eigentlich zwingend Matt geworden w\u00e4re. Allerdings ging dem Youngster am Ende der taktische Gaul durch. Er opferte einen Turm f\u00fcr eine Damenumwandlung und hatte nicht weit genug gerechnet. Armin holte die Dame dreiz\u00fcgig mit einer Gegentaktik ab. Diese Niederlage f\u00fchrte zu heftigen Tr\u00e4nen und einem peinlich ber\u00fchrten Armin, der gar nicht wusste, wie man den Buben tr\u00f6sten h\u00e4tte k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gmund ist in jedem fall eine Reise wert. Vielleicht schlie\u00dfen sich uns im n\u00e4chsten Jahr ein paar mehr Spieler an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Armin H\u00f6ller, Edi Huber und Georg Seisenberger traten bei den int. Bayerischen Meisterschaften in Gmund am Tegernsee an. Der Spielort ersetzt das benachbarte Bad Wiessee, das bislang immer das Turnier ausrichtete. Das Kaltenbrunner Gut in Gmund ist dabei ein sehr sch\u00f6ner Turniersaal. An 240 Brettern wurde 9 Runden lang gek\u00e4mpft. 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