{"id":207,"date":"2017-10-22T20:31:33","date_gmt":"2017-10-22T20:31:33","guid":{"rendered":"https:\/\/svi-schach.net\/?p=207"},"modified":"2017-10-22T20:35:04","modified_gmt":"2017-10-22T20:35:04","slug":"erste-mannschaft-verliert-in-trostberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svi-schach.net\/index.php\/2017\/10\/22\/erste-mannschaft-verliert-in-trostberg\/","title":{"rendered":"Erste Mannschaft verliert in Trostberg"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft verliert beim Meisterschaftsfavouriten in Trostberg mit 2,5-5,5. Beide Mannschaften waren in Bestbesetzung angetreten.<\/p>\n<p>Wie in den letzten Jahren eigentlich immer lief bei uns am ersten Spieltag nichts bis wenig zusammen. Wir k\u00f6nnen \u2013 etwas Ironie vorausgesetzt &#8211; froh sein, dass die kalkulierte Anfangsniederlage wenigestens gegen Trostberg, nominell die st\u00e4rkste Mannschaft der Liga, erfolgte.<\/p>\n<p>In der Er\u00f6ffnungsphase waren die Gastgeber schon am Dr\u00fccker. Auf den wei\u00dfen Brettern waren zumindest zwei Trostberger im Vorteil: Kumic hatte gegen Philip Schwertler einen brachialen K\u00f6nigsangriff aus einem Bird-Larsen-Aufbau heraus aufs Brett gestellt. Auch Leo Knoblauch schien gegen Huchs London-System gedr\u00fcckt zu stehen. Boes hatte gegen Andreas Kampert zumindest bequemes Spiel und Moser stand gegen Armin H\u00f6ller gleich. Auf den wei\u00dfen Brettern der Ilmm\u00fcnsterer hatten Markus Reischl gegen Reisser, Edi Huber gegen Gro\u00dfmeister Fogarasi, Thomas Niedermeier gegen Hinterreiter und Georg Seisenberger gegen Hartl hingegen nichts herausgeholt.<\/p>\n<p>Aber das Er\u00f6ffnungsbild sollte sich bald korrigieren: Philip Schwertler konnte ausgleichen, Leo Knoblauch befreite sich und Armin H\u00f6ller erzielte mit feinem Positionsspiel eine klar bessere Stellung. Andreas Kampert und Markus Reischl hatten da in gleichen Stellungen schon Remis gemacht: 1-1. Thomas Niedermeier hatte einen Bauern gewonnen und Georg Seisenberger eine Qualit\u00e4t (Turm f\u00fcr L\u00e4ufer), allerdings mit Kompensation f\u00fcr Hartl. Selbst Edi Huber hatte ein gleiches Endspiel gegen den favourisierten Fogarasi erzielt. Nach 2 Stunden schien sich der Wettkampf also zu drehen.<\/p>\n<p>Es kam sogar noch besser, weil Leo eine Qualit\u00e4t mit taktischen Finessen gewann und Armin sich anschickte, Mosers Stellung zu zertr\u00fcmmern. Leider patzte Georg dann in komplizierter taktischer Stellung. Hartl hatte das Material inzwischen egalisiert (L\u00e4ufer und Springer f\u00fcr Turm und Bauer), aber Georgs taktische Chancen waren besser. Ein Turmopfer durfte Hartl nicht annehmen und der Ilmm\u00fcnsterer Punkt lag auf dem Pr\u00e4sentierteller. Im Gef\u00fchl des sicheren Sieges \u00fcbersah der Ilmm\u00fcnsterer dann einen Gegenschlag und der stark rechnende Hartl spielte mit einer Mehrfigur f\u00fcr zwei Bauern weiter. Tom hatte indessen ein L\u00e4uferendspiel mit Mehrbauern erreicht.<\/p>\n<p>In der Zeitnotphase griffen dann zu viele Ilmm\u00fcnsterer fehl. Leo \u00fcbersah, im Bestreben seinen Materialvorteil durch Abtausch zu konservieren, eine Springergabel und stellte einen ganzen Turm ein. Armin opferte seinerseits in Zeitnot \u00fcbermotiviert eine Qualit\u00e4t und stellte die immer noch leicht bessere Stellung dann nach der Zeitkontrolle ein. Georg musste sein Endspiel nach \u00fcberstandener Zeitnot Hartls aufgeben: 1-4 statt eines m\u00f6glichen 4-1 war fast schon gleichbedeutend mit der Mannschaftsniederlage.<\/p>\n<p>Sensationell noch einmal die Wendung an Brett 1, wo Edi positionell in die Defensive gedr\u00fcckt, eine dreiz\u00fcgige Kombination am K\u00f6nigsfl\u00fcgel auspackte, die auch ein Gro\u00dfmeister in beidseitiger Zeitnot schon mal \u00fcbersehen konnte. Ein Springergewinn beendete die sehenswerte Partie um 2-4. Auch Philip hatte gegen den 200 Punkte st\u00e4rker klassifizierten Kumic eine Sensation auf der Pfanne, vers\u00e4umtes es aber einz\u00fcgig in ein leicht besseres Turmendspiel abzuwickeln. Mit den Damen am Brett patzte er dann in Zeitnot zum 2-5. Tom verpasste am Ende noch den Gewinn, trotz bis zum Ende konserviertem Merhbauer. Es sollte einfach nicht sein. Das 2.5-5,5 war am Ende nat\u00fcrlich viel zu hoch. Allerdings haben die Trostberger einfach weniger Fehler gemacht als die Ilmm\u00fcnsterer, deren mangelnde Chancenverwertung den Wettkampf entschied.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse:<\/p>\n<p>Edwin Huber &#8211; Tibor Fogarasi 1:0<br \/>\nPhilip Schwertler &#8211; Filip Kumic 0:1<br \/>\nThomas Niedermeier &#8211; Markus Hinterreiter 0,5:0,5<br \/>\nLeonhard Knoblauch &#8211; Reiner Huch 0:1<br \/>\nGeorg Seisenberger &#8211; Aldo Hartl 0:1<br \/>\nAndreas Kampert &#8211; Christoph Boes 0,5:0,5<br \/>\nMarkus Reischl &#8211; Simon Reisser 0,5:0,5<br \/>\nArmin H\u00f6ller &#8211; Wolfgang Moser 0:1<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/bsb\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;&gt;Ligamanager&lt;&lt;&lt;<\/a> gibt es alle Ergebnisse und Tabellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft verliert beim Meisterschaftsfavouriten in Trostberg mit 2,5-5,5. Beide Mannschaften waren in Bestbesetzung angetreten. Wie in den letzten Jahren eigentlich immer lief bei uns am ersten Spieltag nichts bis wenig zusammen. 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